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Kindererziehung - eine heikle Sache

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Wie soll man Kinder nur erziehen. Darf man ihnen alles erlauben. Soll man sie ganz eng Führen. Wann soll man ja und wann nein sagen. Die erfahrene Psychologin, Olga Olgerson hat an einem Vortragsabend über ein spezielles Thema gesprochen.
Gast von Kirchenweb,
Aufforderungen wirkungsvoll formulieren
Fragen Sie sich häufig, warum Ihr Kind trotz guten Gehörs nicht "hört"? Vielleicht sagen Sie nicht deutlich genug, was es wann und auf welche Weise tun soll. "Dein Zimmer sieht aus wie eine Bruchbude" oder "Du müsstest mal dein Zimmer aufräumen" wird Ihr Kind nicht dazu veranlassen, jetzt mit dem Aufräumen zu beginnen. Das sind zaghafte Appelle, die bei schwieriger Motivationslage einfach überhört werden. Auf "Was hältst du davon, dein Zimmer aufzuräumen?" würde Ihr Kind wahrscheinlich "Nichts!" antworten und auf "Würdest du bitte so freundlich sein, in deinem Zimmer für Ordnung zu sorgen?" bekämen Sie bestimmt ein "Nein, keine Lust!" zu hören. Gibt es eine Lösung?

1. Unmittelbarkeit
Vergewissern Sie sich, dass Ihr Kind seine Antennen ausgefahren hat, bevor Sie eine Aufforderung geben. Gehen Sie auf die Höhe Ihres Kindes herunter, berühren Sie es an der Schulter und schauen Sie ihm beim Sprechen in die Augen. Erwarten Sie nicht, dass Ihre Botschaft ankommt, wenn Sie Ihrem Kind etwas aus der Entfernung zurufen. Es wird Sie nicht hören oder Ihre Worte als nicht so wichtig einschätzen.

2. Genauigkeit
Aufforderungen müssen genau sein, d.h. Sie müssen deutlich sagen, was Sie von Ihrem Kind möchten. Setzen Sie nicht zu viel voraus. Aus dem Ausruf "Hier hat wohl eine Bombe eingeschlagen!" kann Ihr Kind keinen konkreten Handlungsbedarf ableiten.
Ich möchte, dass du jetzt dein Zimmer aufräumst" ist besser. Allerdings sollten Sie Ihr Kind nicht mit zu umfangreichen Aufgaben überfordern. Unterteilen Sie größere Projekte in Einzelschritte: "Wirf die Bausteine in die Holzkiste", "Setz deine Puppen auf das Regal", "Leg die Kissen auf dein Bett". Geben Sie höchstens zwei Anweisungen auf einmal, und kontrollieren Sie ab und zu, ob Ihr Kind tatsächlich aufräumt.

3. Bestimmtheit
Das zumindest gelegentliche Aufräumen des Kinderzimmers ist eine Notwendigkeit. Wer alles herumliegen lässt, findet nichts wieder und bricht sich eines Tages das Bein. Die Anweisung zum Aufräumen sollten Sie daher mit Bestimmtheit in der Stimme vortragen. Bitten oder betteln Sie nicht! Ihr Kind soll Ihnen schließlich keinen Gefallen tun, sondern seinen Pflichten nachkommen. Drücken Sie sich unmissverständlich, fest in der Sache und trotzdem freundlich aus.


Auskunft über weitere Vorträge gibt:
Gast Kirchenweb
Oberdorfstrasse 11
2435 Oberdorf

055 361 22 20